Fisnik Asllani vor dem nächsten Karriereschritt: Das Interesse aus Barcelona verdichtet sich – Hoffenheim könnte im Sommer kräftig kassieren.
Fisnik Asllani steht offenbar vor dem ganz großen Karrieresprung. Bei der TSG Hoffenheim deutet immer mehr darauf hin, dass der Torjäger den Klub schon im kommenden Sommer verlassen könnte. Und das ausgerechnet in Richtung seines Traumvereins: Der FC Barcelona soll sich bereits konkret nach dem 23-Jährigen erkundigt haben.
Für Asllani läuft es sportlich derzeit nahezu perfekt. Mit der Nationalmannschaft des Kosovo träumt der Stürmer von einer historischen WM-Teilnahme. Nach dem wilden 4:3 in der Slowakei, bei dem er selbst zum zwischenzeitlichen 2:2 traf, fehlt nur noch ein Schritt. Im entscheidenden Play-off-Heimspiel gegen die Türkei könnte Kosovo erstmals das Ticket für eine Weltmeisterschaft lösen. Asllani liefert also nicht nur in Hoffenheim, sondern auch auf internationaler Bühne ab.
Auch bei der TSG hat sich der gebürtige Berliner mit kosovarischen Wurzeln in dieser Saison in den Vordergrund gespielt. Acht Bundesliga-Tore machen ihn zum zweitbesten Schützen des Teams hinter Andrej Kramaric. Spätestens seit seiner Rückkehr nach der Leihe aus Elversberg ist klar: Asllani ist längst mehr als nur ein Talent. Er ist einer der spannendsten Angreifer der Liga.
Kein Wunder also, dass sich Topklubs mit ihm beschäftigen. Besonders brisant: Laut Beraterseite ist das Interesse des FC Barcelona nicht bloß ein loses Gerücht. Es soll bereits Kontakt aus Katalonien gegeben haben. Für Asllani wäre das eine besondere Geschichte, denn Barca gilt seit Jahren als sein erklärter Wunschklub. Aus einem Traum könnte plötzlich ein echter Transfer werden.
Ganz billig wird der Angreifer aber nicht. Eine Ausstiegsklausel soll bei knapp 30 Millionen Euro liegen. Diese Summe müsste ein Interessent auf den Tisch legen, wenn Hoffenheim Asllani vorzeitig ziehen lassen soll. Angesichts seiner Entwicklung erscheint das inzwischen alles andere als unrealistisch. Vor nicht allzu langer Zeit lag sein Marktwert noch weit darunter, inzwischen hat sich der Stürmer in ganz andere Sphären geschossen.
Auch intern verdichten sich die Hinweise auf einen möglichen Abschied. Hoffenheim braucht Transfererlöse und könnte mit Asllani richtig Kasse machen. Gleichzeitig wurde der Kader für die kommende Saison im Angriff bereits weiter aufgerüstet. Mit Alessandro Vogt kommt im Sommer ein junger Stürmer aus St. Gallen, dazu hatte die TSG schon im Winter Yannick Eduardo verpflichtet. Außerdem stehen mit Tim Lemperle, Adam Hlozek und dem verliehenen Haris Tabakovic weitere Optionen bereit.
Alles zusammen ergibt ein klares Bild: Asllanis Aktie steigt rasant, Hoffenheim bereitet sich längst auf Veränderungen vor und Barcelona hat offenbar schon angeklopft. Noch ist nichts entschieden, doch die Zeichen stehen auf Abschied. Für Asllani könnte der Sommer 2026 der Moment werden, in dem aus einem Bundesliga-Aufsteiger plötzlich ein Fall für die ganz große Fußball-Bühne wird.
